Viren im Trinkwasser: Risiken, Quellen und Schutzmaßnahmen
Grundlagen: Viren und Trinkwasser Viren sind sehr kleine, nicht-zelluläre Krankheitserreger: ihr Durchmesser liegt typischerweise im Bereich von etwa 20–300 Nanometern. Sie bestehen aus genetischem Material (RNA oder DNA, einzel- oder doppelsträngig, linear oder zirkulär) und einer Proteinhülle (Kapsid); manche tragen zusätzlich eine Lipidhülle (Envelope). Viren besitzen keine eigene Zellmaschinerie zur Vermehrung und sind auf Wirtszellen angewiesen. Ihr Lebenszyklus umfasst Anheftung an eine Zelle, Eintritt, Replikation des Genoms mithilfe zellulärer Enzyme, Zusammenbau neuer Partikel und Freisetzung. Diese Eigenschaften erklären, warum Viren in Umweltmitteln wie Wasser zwar vorhanden und infektiös sein können, sich dort aber nicht selbst vermehren. […]
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